Andernorts: Am Urlaubsort/Auf dem Autobahnklo

Ein Phänomen, das man eigentlich an jedem Urlaubsort beobachten kann, zumal an solchen mit Strand, ist, dass sich mit der Entspannung bei den meisten Reisenden bald auch ein gewisser ästhetischer Übermut einstellt und die Ortsveränderung nicht selten auch zu einer Typveränderung genutzt wird (oder zumindest zu einer kurzen Simulation derselben). In jenem schönen sonnenbeschwipsten Gefühl... Weiterlesen →

My little Corona Diary: Das letzte Blatt

Dienstag, 5. Mai 2020 Sie haben es sicher auch schon gemerkt: Diese ganze Corona-Sache ist irgendwie auserzählt. Es gibt so recht nichts mehr, was man gut gelaunt noch dazu sagen könnte. Auch Neues oder Verblüffendes ist jenseits der großen Depression nicht mehr zu konstatieren. Doch auch wenn nach rund sieben Wochen langsam alle die Schnauze... Weiterlesen →

My little Corona Diary: Ein Exkurs in Bildern

Montag, 27. April 2020 Ich gebe zu, so langsam fällt mir nichts Substanzielles mehr ein zu dieser vermaledeiten Lungenseuche und der dazugehörigen Krise. Daher möchte ich heute der Logik der 1000 Worte folgen und Bilder sprechen lassen. Denn jenseits von leer gefegten Straßen und geschlossenen Läden finden sich im öffentlichen Raum ja auch zahlreiche andere... Weiterlesen →

My little Corona Diary

Dienstag, 21. April 2020 Wer sich seine Langeweile wegkaufen will bzw. kann, hat seit Montag wieder einige Gelegenheiten mehr dazu. Ein paar neue Schuhe gegen den alten Trott zum Beispiel wären jetzt wieder zu haben. Die anderen kostenpflichtigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung stehen uns – wiewohl meist sinnvoller und geistig gewinnbringender – leider weiterhin nicht offen.... Weiterlesen →

Hat die Prusseliese etwa gewonnen?

Ich hatte eine ganz normale, durchschnittlich unglückliche Kindheit, mit allem, was in den Siebzigerjahren auf dem Lande so dazugehörte: Klicker spielen im Frühjahr, endlose Sommer im Freibad, Kartoffelfeuer im Herbst und Schlittenfahren am Berghang im Winter. Die meiste Zeit verbrachte ich draußen zusammen mit anderen Kindern und ohne dass ein Erwachsener je dabei oder auch... Weiterlesen →

Ob Hairpeace oder Bedpeace: Jan und Hein und Klaas und Pit können abheuern!

Im ZDF lief kürzlich Sonntagsabends eine isländische Krimiserie, die ich eigentlich gern gesehen hätte. Aber irgendwann gegen Ende der zweiten Folge bin ich ausgestiegen, weil ich einfach nicht mitkam: Ich konnte die handelnden Personen partout nicht auseinanderhalten. Es waren überwiegend Männer, und egal, ob sie Island-Pulli trugen oder Polizeiuniform, allen wuchs ein wilder, nivellierender Bart... Weiterlesen →

Sundays against Elektroschrott

Ich wohne am Rhein, und wenn hier ein langer, heißer Sommer das Flussbett austrocknet, dann kommen auf dem schlickigen, steinigen Grund plötzlich die seltsamsten Dinge zum Vorschein: Neben Weltkriegsbomben werden auch viele Fahrräder und manchmal sogar ganze Autos zutage gefördert. Wird man an einem lauen Abend bei einem Spaziergang am Ufer mal wieder eines aus... Weiterlesen →

Happiness, flutsch, flutsch, von vorn: Ich glotz von net nach flix

Als Kind war ich, was das Fernsehen betrifft, nicht besonders anspruchsvoll: Ich wollte eigentlich alles sehen. Ausnahmen waren nur sonntagsmorgens in der ARD der „Internationale Frühschoppen“ (das dürfte heute gar nicht mehr ausgestrahlt werden, so viel wie da früh am Morgen schon gesoffen und gequalmt wurde), samstagsnachmittags im ZDF „Yugoslavia Dobar dan“ und „Türkiye mektubu“,... Weiterlesen →

Second Service auf dem Center Court des Lebens

Am 13. August 1999 erklärte Stefanie Maria Graf nach einer Niederlage beim WTA-Turnier in San Diego ihren sofortigen Ausstieg aus dem Profi-Tennis und beendete damit eine Tenniskarriere, die bis heute beispiellos ist. Damals war sie 30 Jahre alt, und wer rechnen kann, der ahnt: Dieses Jahr wird sie auch schon 50. „Kinder, wie die Zeit... Weiterlesen →